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	<title>Samuel Raub!</title>
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	<description>Bildchen, Textchen, Musik.</description>
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		<title>Predigt zu Lukas 1,67-79</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 12:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Semester besuche ich die letzten Lehrveranstaltungen meines Theologiestudiums. Eine davon ist das Hauptseminar in Predigtlehre. In diesem Rahmen habe ich vor der Seminargruppe über den so genannten &#8220;Lobgesang des Zacharias&#8221; gepredigt. Hier der komplette Text zum Nachlesen. Ich freue mich über Feedback! Lukas 1,67-79 (Lutherübersetzung in der Revision von 1984) Und sein Vater Zacharias [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Theologie_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-526" title="Theologie_2" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Theologie_2-e1354106552900.jpg" alt="" width="580" height="269" /></a>Dieses Semester besuche ich die letzten Lehrveranstaltungen meines Theologiestudiums. Eine davon ist das Hauptseminar in Predigtlehre. In diesem Rahmen habe ich vor der Seminargruppe über den so genannten &#8220;Lobgesang des Zacharias&#8221; gepredigt. Hier der komplette Text zum Nachlesen. Ich freue mich über Feedback!<span id="more-522"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lukas 1,67-79 (Lutherübersetzung in der Revision von 1984)</strong></p>
<blockquote><p>Und sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt, weissagte und sprach: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David &#8211; wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten -, dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, dass wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden, durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe,<br />
damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Liebe Gemeinde,<br />
am Sonntag ist erster Advent und obwohl, oder gerade weil, ich Theologie studiere lässt mich das nicht einmal ansatzweise in solches Gotteslob aus wie Zacharias es uns in diesem Text vorführt. Mal ehrlich! Wann sind wir überhaupt schon einmal so voll von uneingeschränktem, grenzenlosem Gotteslob wie Zacharias es hier zu sein scheint? Ich vermute einmal vorsichtig, dass uns das in unserem Alltag voller Aufgaben und Pflichten nicht allzu oft passiert. Ich jedenfalls jage deutlich öfter Verabredungen und Terminen nach, als dass ich mir Gedanken über Gott mache. Das fühlt sich bedenklich an. Sollte ich mir Sorgen machen? Bald ist Weihnachten und von Vorfreude und Gotteslob – keine Spur.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber natürlich, Zacharias ist ja auch vom Heiligen Geist erfüllt, und das bin ich gefühlt eher selten. Seine Frau Elisabeth hat gerade ihr erstes Kind geboren. Ich habe keine Frau Elisabeth und schon gar kein Kind. Johannes heißt sein neugeborener Sohn. Na gut. Das ist immerhin mein Zweitname. Zacharias ist Priester. Ich – naja. Jedenfalls verbindet mich nicht allzu viel mit Zacharias. Und deshalb habe ich vorläufig doch kein schlechtes Gewissen mit Gotteslob selbst in der Adventszeit eher sparsam umzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zacharias hat gerade im Jerusalemer Tempel seinen Dienst verrichtet, dachte an nicht Böses, da erscheint ihm ein Engel und verspricht ihm ein Kind. Sein erstes. Und auch, dass dieses Kind ein durch und durch tolles Kind werden würde. Dass er das nicht gleich geglaubt hat verstehe ich. Elisabeth und er sind einfach zu alt. Der Engel versteht das weniger gut und als Konsequenz aus Zacharias Unglauben wird er stumm. Bis jetzt. Bis zur Geburt dieses, seines ersten Kindes. All das wird Zacharias euphorisiert haben: Die lange Zeit des Nicht-Sprechens, die Geburt seines ersten Kindes in hohem Alter, die Erfüllung der Prophezeiung und der Heilige Geist. Der Heilige, &#8230; naja. Wie gesagt. Das Gefühl ist mir reichlich fremd. Was uns hier erzählt wird klingt zunächst weit weg. Von mir, von der Zeit in der wir leben und vor allem von den religiösen Erfahrungen, die ich in meinem 26 jährigen Leben bereits gemacht habe. Wenn ich mir dieses Gefühl vorstelle und darüber nachdenke, in welchen Situationen ich ein ähnliches erfahren habe, denke ich nicht an kirchliche Zusammenhänge. Wenn ich ehrlich bin und mit einigem Zähneknirschen denke ich dann an Erfolgserlebnisse beim Sport, eine durchtanzte Nacht, ein Konzert. Obwohl. Nach reiflicher theologischer und auch sonst etwas unbeholfener Überlegung, nenne ich das eben auch – Heiliger Geist! Warum auch nicht. Das sind Erlebnisse, bei denen ich mich außer mir fühle. Der erste Hauch von Verständnis für Zacharias keimt in mir auf. Vielleicht verstehen wir noch mehr, wenn wir versuchen in den Raum einzutauchen, in dem Zacharias lebt, liebt und glaubt.</p>
<p style="text-align: justify;">Er ist Jude. Deshalb gilt sein Lob dem Gott Israels. Seinem Gott und dem Gott seiner Väter und Mütter. Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk damit beginnt sein öffentliches Gebet. Er ist Jude. In seinem Moment der religiösen Euphorie fühlt sich Zacharias an die Verheißungen erinnert, die Gott seinen Vätern und Müttern zugesprochen hat. Erinnert daran, dass Gott Abraham versprochen hat sein Geschlecht zu segnen und durch sein Geschlecht alle Geschlechter zu segnen. An die lange und bewegte Geschichte Gottes mit seinem Volk, in der er sich tief verwurzelt fühlt, an der er Anteil hat. Der er seinen Glauben und sein Land verdankt und die er fortschreibt. Und doch: Auch wenn Zacharias dieses Gotteslob nach der Geburt seines Kindes betet. Unser Text weist noch auf etwas anderes hin als Zacharias und Elisabeths Sohn: Bereits Zacharias Vorfahren sagen die Geburt eines Menschen voraus, der viel verändern wird. Und auf diesen Menschen weist auch Zacharias hin:</p>
<blockquote><p>Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Höchste, der Herr, Heil, Vergebung der Sünden. Das sind die Begriffe, die für mich in diesem Textausschnitt aufleuchten und trotzdem, ich verstehe sie nicht wirklich. Es geht um Jesus, dessen Geburtsgeschichte wir wie jedes Jahr in gut vier Wochen im Weihnachtsgottesdienst hören werden. Sie steht im Lukasevangelium unmittelbar nach unserem Text. Johannes soll diesem Jesus vorangehen. Ihm den Weg bereiten und dem Volk Erkenntnis des Heils bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heil?<br />
Bei mir ist dieser Begriff jedes Jahr mit mehr Fragezeichen versehen. Am besten wir verstehen ihn vorerst von seinen   Wortverwandten aus: Heilung, Heilen, Heile machen, also reparieren. All das steht in krassem Gegensatz, mindestens zu der Welt<br />
von der uns täglich berichtet wird: In China zünden sich junge Tibeter und Tibeterinnen selbst an. Krieg in Israel und Palästina, Rebellen im Kongo. Vielleicht fällt es uns aber auch schwer Heil in unserer unmittelbaren Umwelt und in uns zu entdecken. Und trotzdem: Heute ist der 1. Advent. Der Tag an dem wir spätestens den Verführungen des Einzelhandels erliegen sollten und beginnen Lebkuchen, Marzipankartoffeln und Schokoladennikoläuse in rauen Mengen zu horten. Schließlich bereiten wir uns ab heute sozusagen offiziell auf Weihnachten vor. Das Fest an dem wir der Geburt Jesu gedenken, von dem wir mit Zacharias glauben, er sei der Höchste, der Herr, Heil, Vergebung der Sünden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das kann ganz schön Druck auf uns, als Christinnen und Christen aufbauen. Da gibt es ein Fest, an dem sollen wir plötzlich begreifen, dass es einen Erlöser gibt. Dass Gott Mensch geworden ist. Und endlich buchstäblich begreifbar – greifbar wird. Ansprüche scheinen im Raum zu stehen: &#8220;Sei gefälligst fröhlich, Gott ist Mensch geworden!&#8221; und &#8220;Jetzt sei doch wenigstens an Weihnachten religiös!&#8221; Und jedes Jahr fällt das – mir zumindest – ganz schön schwer. Und noch schwerer fällt es mir diese Heilsbotschaft in Verbindung mit meinem Leben zu bringen. Deshalb bin ich gespannt was es mit uns macht, wenn wir einen Schritt zurücktreten. Wenn wir uns ein Herz fassen und uns dem Druck, den Weihnachten für uns als Christinnen und Christen aufbauen kann entziehen. Wenn wir die große Geschichte Gottes mit uns Menschen einmal von Zacharias Gebet aus betrachten. Wagen wir die Perspektive des Vaters von Johannes einzunehmen. Die Perspektive des Vaters dessen, der Jesus, dem Heil den Weg bereiten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Heil ist in der langen Geschichte Gottes mit seinem Volk, mit seinen Menschen angelegt. Der Jude Jesus ist zweifelsohne eine Zentralfigur in dieser Geschichte – aber eben auch tief verwurzelt in den Texten der gesamten Bibel. Mir ist mit dem heutigen Predigttext aber neu klar geworden, dass er nicht mit Weihnachten einfach so plötzlich da ist, an Ostern stirbt, aufersteht dann wieder weg ist. Zacharias bezieht sich auf Texte, die in der Hebräischen Bibel stehen: Noch einmal ein Ausschnitt aus seinem Gebet:</p>
<blockquote><p>Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David &#8211; wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten -, dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater  Abraham.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dieser Gott Abrahams ist schon immer für uns. Unterwegs mit uns in Richtung Heil. Lange vor Jesu Geburt schon und weiter nach seiner Auferstehung.</p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Gemeinde,<br />
das Heil erreicht uns in Jesus Christus in besonderer Weise. Buchstäblich greifbar für die Menschen seiner Zeit, nacherlebbar für uns durch die Glaubenszeugnisse in der Bibel. Zacharias verortet die Geburt seines Sohnes, Johannes, auf diesem Weg Gottes mit uns zum Heil. Er spricht davon, dass uns in Jesus die Barmherzigkeit Gottes besucht. Es ist also gar nichts so neues was da auf uns zu kommt. Wenn uns mit Jesus Barmherzigkeit und Heil besuchen, dann muss es das vorher schon gegeben haben. Und endlich: Damit kann ich etwas anfangen: Besuch bekommen. Ich schlage vor, dass darin eine  Botschaft steckt die uns durch den Advent begleiten kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Besuch bekommen! Das soll dieses Jahr meine Überschrift über den Advent sein. Der Gott, der in der Hebräischen Bibel auf die Frage nach seinem Namen antwortet, er heiße &#8220;ich bin da&#8221; wird uns in Jesu Geburt neu sichtbar. Kommt zu Besuch. Von weit her, aus der Zeit Abrahams, Moses, der Propheten und Prophetinnen, derPsalmbeterinnen und Psalmbeter und – Ist da. Ich wünsche mir für meinen Advent Achtsamkeit. Achtsamkeit dafür, dass Jesus uns mit dem Gott Abrahams verbindet und mit allen Menschen, die an ihn glauben. Uns mit hinein nimmt in dessen große Geschichte, in der es um alles geht – und um eines: Nähe zu Gott, Nähe zu den Menschen und Nähe zu uns selbst. Das könnte Heil bedeuten. In der langen Geschichte Gottes mit uns Menschen gab und gibt es viele Zugänge dazu. Zacharias ist in unserem Text außer sich, euphorisch: Sein Sohn Johannes wird Jesus den Weg ebnen. Er wird Teil haben, an der Jesusgeschichte, an der neuen Möglichkeit den Gott zu erleben, der &#8220;Ich-Bin-Da&#8221; heißt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche uns allen, dass wir uns in den Wochen vor Weihnachten, dem das Fest, an dem wir die Geburt Jesu feiern, verwurzelt fühlen, in vielen Generationen von Menschen. Menschen, die sich alle mit Zugängen zu Gott, zu seiner  Barmherzigkeit, zum Heil beschäftigt haben: Abraham, der Beter oder die Beterin des Psalms, den wir gemeinsam gesprochen haben, Zacharias, Johannes und auch Jesus. Sie alle haben unterschiedliche Zugänge zu Gott erfahren. Ich wünsche uns, dass uns das zu Kreativität ermutigt in uns selbst zu forschen. Wo unsere Zugänge sind, einen auf Zacharias zu machen, euphorisch zu sein mit unserem Leben, Lieben und Glauben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen<br />
und Sinne.</p>
<p style="text-align: justify;">Amen.</p>
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		<title>Klettern über Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 08:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildchen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich mit Freund*innen am Kegel in Berlin Friedrichshain klettern. Im Jahr 2005 ist dieser alte Spitzbunker zum Kletterturm ausgebaut worden. Besonders schön finde ich die Möglichkeit am Übergang zwischen senkrechter Wand und der geneigten Kegelspitze &#8220;Stand&#8221; zu machen. Das bedeutet, sich selbst dort oben einzuhängen und die Kletterpartner*in bei ihrem Aufstieg zu sichern, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich mit Freund*innen am <a href="http://www.derkegel.de" target="_blank">Kegel</a> in Berlin Friedrichshain klettern. Im Jahr 2005 ist dieser alte Spitzbunker zum Kletterturm ausgebaut worden. <span id="more-495"></span>Besonders schön finde ich die Möglichkeit am Übergang zwischen senkrechter Wand und der geneigten Kegelspitze &#8220;Stand&#8221; zu machen. Das bedeutet, sich selbst dort oben einzuhängen und die Kletterpartner*in bei ihrem Aufstieg zu sichern, während man selbst mitten in der Wand hängt. Dann geht&#8217;s über die Kante auf die Spitze zu einer kleinen, runden Plattform mit garantiert guter Aussicht auf den Friedrichshain und Kreuzberg. Schon ein schönes Gefühl, sich selbst samt Partner*in sicher auf den sensationelle 18,70 Meter hohen &#8220;Gipfel&#8221; gebracht zu haben und sich in&#8217;s Gipfelbuch einzutragen.</p>
<p>Flo hat todesmutig und selbstlos sein Handy mitgeschleppt. So konnten folgende Bildchen entstehen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-509" title="Beine baumeln" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Beine-baumeln.jpg" alt="" width="570" height="426" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-519" title="Heaven yeah!" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/IMG_1291.jpg" alt="" width="580" height="777" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-508" title="Baeume" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Baeume.jpg" alt="" width="570" height="426" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-506" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Arm.jpg" alt="" width="570" height="763" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-507" title="Hallen" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Hallen.jpg" alt="" width="570" height="426" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-511" title="Me" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Me1.jpg" alt="" width="570" height="426" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Album der Woche: Me Succeeds – Riemerling</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2012 09:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Album der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende war ich auf dem Jenseits von Millionen Festival. Neben Sonne, See und Euphorie gab es dort natürlich auch jede Menge Musik. Me Succeeds ist für mich die Entdeckung des Festivals.  Meist Effektarmer, zarter Gesang und analoge Instrumente mischen sich mit Sythies und Beats. Heraus kommt dabei überraschender Indie-Pop, der sich nicht um Genregrenzen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-475" title="Me Succeeds" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Me-Succeeds.jpg" alt="" width="580" height="270" />Am Wochenende war ich auf dem <a href="http://jenseitsvonmillionen.de" target="_blank">Jenseits von Millionen</a> Festival. Neben Sonne, See und Euphorie gab es dort natürlich auch jede Menge Musik. Me Succeeds ist für mich die Entdeckung des Festivals. <strong><span id="more-474"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meist Effektarmer, zarter Gesang und analoge Instrumente mischen sich mit Sythies und Beats. Heraus kommt dabei überraschender Indie-Pop, der sich nicht um Genregrenzen schert. Gelegentlich tanzbar, meist relativ ruhig, immer ein wenig besonders. Obwohl Me Succeeds definitv noch als ziemlich junge Band bezeichnet werden dürfte, hat man auf diesem Album (2007!) das Gefühlt, dass die drei ganz genau wissen was sie tun. Nämlich mutig diverse Einflüsse in einen Topf werfen, würzen, umrühren und servieren:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;We are the screws, holding it together!&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das sind die drei Wahlhamburger*innen in der Tat.</p>
<p><strong>Me Succeeds – No Talk</strong><br />
<object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20563983&auto_play=false&show_comments=true&color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20563983&auto_play=false&show_comments=true&color=ff7700" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p><strong>Das Album bei Rdio:</strong> <a href="http://rd.io/x/QUu4gSJVr-8" target="_blank">http://rd.io/x/QUu4gSJVr-8</a></p>
<p><strong>Das Album bei Spotify:</strong> <a href="http://open.spotify.com/album/2WiezSxMgBo5oXZNhc6jMO" target="_blank">http://open.spotify.com/album/2WiezSxMgBo5oXZNhc6jMO</a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
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		<title>Album der Woche: Raz Ohara &amp; The Odd Orchestra</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 10:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Album der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit entdecke ich jede Menge Musik. Teils aktuelle, teils ältere – aber für mich neue. Und weil neue Musik  oft meinen Tag rettet gibt&#8217;s ab heute immer Montags das Album der Woche auf samuelraub.de. Im Jahr 2008 erscheint das namenlose Album Raz Ohara &#038; The Odd Orchestra. Der gebürtige Däne und Wahlberliner ist damals [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_459" class="wp-caption alignleft" style="width: 590px"><a href="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Raz_Ohara_And_The_Odd_Orchestra_Raz_Ohara_and_The_Odd_Orchestr_slide.jpg"><img class="size-full wp-image-459" title="Raz_Ohara_And_The_Odd_Orchestra_Raz_Ohara_and_The_Odd_Orchestr_slide" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Raz_Ohara_And_The_Odd_Orchestra_Raz_Ohara_and_The_Odd_Orchestr_slide.jpg" alt="" width="580" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Raz Ohara &#038; The Odd Orchestra</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zur Zeit entdecke ich jede Menge Musik. Teils aktuelle, teils ältere – aber für mich neue. Und weil neue Musik  oft meinen Tag rettet gibt&#8217;s ab heute immer Montags das Album der Woche auf samuelraub.de.<strong><span id="more-376"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2008 erscheint das namenlose Album Raz Ohara &#038; The Odd Orchestra. Der gebürtige Däne und Wahlberliner ist damals schon seit fast zehn Jahren im Geschäft. Zuvor als divenhaft und irgendwie kaputt bekannt, schafft Ohara mit Oliver Doerell ein introvertiertes, reifes Album. Ich glaube ihm wenn er in &#8220;Kisses&#8221; singt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">I find it. Deny it. I let go. It get&#8217;s shown. Truly, I`m tired, of thinking what could be.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Raz Ohara &#038; The Odd Orchestra hält sich ständig an Grenzen auf. Zwischen Singer/Songwriter und Elekronika, zwischen Kitsch und Tiefe, zwischen Lethargie und Ruhe, zwischen Reduktion und Detailverliebtheit. Dabei klingt kein Sound zufällig, langweilig oder aufgesetzt experimentell.  Man kann dieser Musik einfach wahnsinnig gut zuhören.</p>
<p><strong>Raz Ohara &#038; The Odd Orchestra &#8211; Kisses</strong><br />
<object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F23830250&auto_play=false&show_comments=true&color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F23830250&auto_play=false&show_comments=true&color=ff7700" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p><strong>Das Album bei Rdio:</strong> <a href="http://rd.io/x/QUu4gSJU53w" target="_blank">http://rd.io/x/QUu4gSJU53w</a></p>
<p><strong>Das Album bei Spotify:</strong> <a href="http://open.spotify.com/album/5b1LJUotSPnc2dOcOuGkDD" target="_blank">http://open.spotify.com/album/5b1LJUotSPnc2dOcOuGkDD</a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Daumen hoch!</title>
		<link>http://www.samuelraub.de/2012/daumen-hoch/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 10:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textchen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Straßennamen]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin. Eine Stadt, die mich wie keine andere zuvor fesselt. So habe ich sie auch seit einem Jahr nur zwei oder drei Mal verlassen. Diese Woche war es dann soweit. Ich bin über Wuppertal, Heidelberg und Heimsheim nach München gereist. Per Anhalter. Die Fakten 3 Tage. 1000 Kilometer. 10 verschiedene Lifts. 20 Euro für Nahverkehr, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Karte.jpg"><img class="size-full wp-image-442" title="Karte" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Karte.jpg" alt="" width="580" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Berlin. Eine Stadt, die mich wie keine andere zuvor fesselt. So habe ich sie auch seit einem Jahr nur zwei oder drei Mal verlassen. Diese Woche war es dann soweit. Ich bin über Wuppertal, Heidelberg und Heimsheim nach München gereist. Per Anhalter.<span id="more-409"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Fakten<br />
</strong>3 Tage.<br />
1000 Kilometer.<br />
10 verschiedene Lifts.<br />
20 Euro für Nahverkehr, etc.<br />
18 Stunden an und auf der Autobahn.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits zuvor auf diesem Blog geschrieben, ist Trampen für mich eine wunderschöne Art zu reisen. Aufregend, unberechenbar, herausfordernd. Wer möchte kann meine Tour auf der <strong>interaktiven Karte</strong> verfolgen und per Klick auf die Pins mehr zu allen besuchten Orten, Stops und Lifts erfahren.</p>
<p style="text-align: justify;">[iframe width="580" height="580" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://maps.google.de/maps/ms?msa=0&#038;msid=200841945045423396587.0004c5cce3f62db32cad8&#038;ie=UTF8&#038;t=m&#038;ll=50.289339,10.085449&#038;spn=8.14542,12.722168&#038;z=6&#038;output=embed"]<br />
<small><a style="color: #0000ff; text-align: left;" href="https://maps.google.de/maps/ms?msa=0&#038;msid=200841945045423396587.0004c5cce3f62db32cad8&#038;ie=UTF8&#038;t=m&#038;ll=50.289339,10.085449&#038;spn=8.14542,12.722168&#038;z=6&#038;source=embed">Thumb Up 2012</a> auf einer größeren Karte anzeigen</small></p>
<p style="text-align: justify;">Im Folgenden teile ich die <strong>schönsten Geschichten</strong> dieser Reise, wie sie mir in Erinnerung geblieben sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der längste Lift<em><br />
</em></strong>Direkt am Anfang meiner Reise hatte ich Pech – und war nicht gut informiert. Die Grunewald Raststätte südlich von Berlin ist wohl einer der besten Trampspots in Deutschland. Ich habe hier noch nie länger als 20-30 Minuten auf einen Lift gewartet. Aber heute wollte sich auch nach über einer Stunde kein Mensch finden, der mich mit Richtung Hannover/Dortmund nimmt. Die Wurzel des Problems wurde mir dann auch irgendwann klar: Die Ausfahrt zur Raststätte in Richtung Süden war gesperrt. Es gab für Autofahrer*innen, die Berlin verließen also keine Möglichkeit die Raststätte zu erreichen. Trotzdem – ich musste hier weg. Nach zwei Stunden hatte ich dann riesiges Glück: Zwei Niederländer hatte hier geparkt und waren mit der S-Bahn in die Stadt gefahren. Sie nahmen mich 500 km mit, bis ins Ruhrgebiet. Damit ist das der längste Lift meiner Trampkarriere.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hippies</strong><br />
Am zweiten Reisetag bin ich mit dem zweiten Lift auf dem Parkplatz Tilsit (zwischen Köln und Düsseldorf) gelandet. Dort fand ich zwei trampende Hippies Anfang 20 aus den Amsterdam. Sie hatten dort übernachtet, weil sie seit dem Vorabend  keinen Lift mehr gefunden hatten. Um die beiden herum lag verstreut ein halber Transporter voll Gepäck und es roch nach Hasch. Obwohl an der Stelle, wo die beiden saßen eine Parklücke groß genug für vier Autos war, wollte dort niemand anhalten. Das war nicht gerade, was ich mir unter einem guten Ort zum Weiterkommen für mich vorstellte. Und langsam keimte Verzweiflung in mir auf: Es war schon Mittag. Ich war in den letzten zwei Stunden vielleicht 30-40 Kilometer weit gekommen. Doch auch diese Lage löste sich bald durch ein bisschen Glück auf: Drei alte Herren nahmen mich mit zur nächsten größeren Raststätte, nachdem ich beteuert hatte, dass ich allein fahre und die beiden Hippies nicht zu mir gehörten. Das war zwar unsolidarisch, aber wir hätten ja ohnehin nicht zu sechst ins Auto gepasst. Wieder 20 Kilometer geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verschätzt</strong><br />
Der letze Lift auf dem Weg nach Heidelberg war ein kleines Wunder. Ich war nach 8 Stunden auf und an der Autobahn und gefühlten 50 Menschen, die ich angequatscht hatte, ob sie mich mitnähmen ziemlich geschafft. Da sah ich wie ein Geschäftsmann um die 40 aus seinem Porsche aussteigt und sich eine Zigarette anzündete. Weil ich aber keine Lust mehr hatte abgewiesen zu werden sprach ich ihn gar nicht erst an. Nach fünf Minuten kam der Mann aus der Raststätte und fragte mich, ob es mir helfe, wenn er mich mit nach Heidelberg nehme und drückte mir ein Brötchen und eine Cola in die Hand. Wahnsinn, wie man sich in Menschen täuschen kann. Dann ging’s mit 250 km/h ans Etappenziel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karohemd</strong><br />
An der ersten Raststätte auf dem Weg nach München, kam plötzlich ein Mann in Karohemd auf mich zu und wedelte für eine halbe Sekunde mit einem Ausweis vor meiner Nase herum: “Polizei. Kommen Sie bitte mit!” Ich musste grinsen und inspizierte erstmal ausführlichst seinen Dienstausweis: “Sie sind in Zivil. Da kann ja jeder sagen, er sei von der Polizei.” Schließlich konnte er mich überzeugen mit zu seinem Fahrzeug zu kommen, aus dessen geöffneter Tür mich seine Kollegin grußlos musterte. ”Schonmal Kontakt zur Polizei gehabt?” ”Lässt sich ja kaum vermeiden oder?” “Waffen oder Drogen dabei?” ”Nein.” “Na schön! Ihren Ausweis bitte!” Daraufhin wedelte ich auch eine halbe Sekunde mit meinem Reisepass vor seinen Augen herum. Komischerweise reichte ihm das nicht. Nachdem die beiden meine Daten überprüft hatten und mich gehen ließen verkniff ich mir zu fragen ob sie mich ein Stück mitnehmen könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer jetzt selbst Lust bekommen hat zu trampen findet hier zusätzliche Motivation:<br />
Ein Wiki mit guten Tipps und Spots zum Trampen gibt&#8217;s hier:  <a href="http://hitchwiki.org/de/Hauptseite" target="_blank">http://hitchwiki.org/de/Hauptseite<br />
</a>Ein früherer Artikel zum Trampen auf samuelraub.de: <a href="http://www.samuelraub.de/2011/trampen-ist-mehr-als-kostenlos-reisen/">http://www.samuelraub.de/2011/trampen-ist-mehr-als-kostenlos-reisen/</a></p>
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		<title>Alles ist möglich und die Welt in Ordnung</title>
		<link>http://www.samuelraub.de/2012/alles-ist-moglich-und-die-welt-in-ordnung/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 15:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textchen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Gefühl saß ich gestern vor dem Abspann von Wes Andersons neuem Film &#8220;Moonrise Kingdom&#8221;. Zwei Teenager brennen nach einer Zeit der Brieffreundschaft aus den sie je bindenden Strukturen aus. Das ist kein neuer Stoff, dafür aber ein Identifikationspunkt, der die Zuschauer*in sofort umfassend auf die Insel &#8220;New Penzance&#8221; holt, auf der sich in 95 Filmminuten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-368" title="Moonrise Kingdom" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/moonrise-kingdom.jpg" alt="" width="580" height="270" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesem Gefühl saß ich gestern vor dem Abspann von Wes Andersons neuem Film &#8220;Moonrise Kingdom&#8221;. <span id="more-362"></span>Zwei Teenager brennen nach einer Zeit der Brieffreundschaft aus den sie je bindenden Strukturen aus. Das ist kein neuer Stoff, dafür aber ein Identifikationspunkt, der die Zuschauer*in sofort umfassend auf die Insel &#8220;New Penzance&#8221; holt, auf der sich in 95 Filmminuten die ganze Welt abspielt. In oft symmetrischen, surreal schönen, teils comichaften Bildern eröffnet Wes Anderson einen virtuellen Raum voller Tragikomik, Fantasie und Symbole. Diese bleiben allerdings wunderbar (be-)deutungsoffen – und genau das macht &#8220;Moonrise Kingdom&#8221; zum meinem aktuellen Lieblingsfilm: Seine Ästhetik lässt der kreativen Rezeption der Zuschauer*in Raum und fordert diese auf eine sehr verspielte, unanstrengende Weise ein. So läd &#8220;Moonrise Kingdom&#8221; geradezu ein, die Identifikationsfigur immer wieder zu wechseln. Mal die Perspektive des durchgebrannten Teenie-Pfadfinders Sam Shakusky (Jared Gilman) einzunehmen, mal die des Inselpolizisten Captain Sharp (Bruce Willis) und so weiter. Ein Film wie ein interaktives Bilderbuch, in dem Schmerz seine Schwere verliert ohne lächerlich zu werden, Liebe naiv sein kann ohne schnulzig zu werden und Emanzipation ohne Moralität auskommt ohne reißerisch zu werden. Ich will diesen Film einfach immer und immer wieder sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur offiziellen Website: <a href="http://www.moonrisekingdom.de" target="_blank">www.moonrisekingdom.de</a></p>
<p style="text-align: justify;">httpv://www.youtube.com/watch?v=pjtnPqgUa9o</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>waende.punkt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 09:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildchen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Freund Hannes Leitlein und ich haben vor einigen Wochen festgestellt, dass uns Fassaden, Wände, urbane Strukturen und Gebäude faszinieren. Deshalb haben wir angefangen solche zu fotografieren. Die Ergebnisse gibt es jetzt auf Tumblr und im Facebook zu sehen. waende.punkt bei Tumblr waende.punkt im Facebook Wir freuen uns übrigens über Rückmeldung.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-354" title="Wand" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/Wand_hochklein.jpg" alt="" width="580" height="435" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Freund <a href="http://www.hannesleitlein.de" target="_blank">Hannes Leitlein</a> und ich haben vor einigen Wochen festgestellt, dass uns Fassaden, Wände, urbane Strukturen und Gebäude faszinieren. Deshalb haben wir angefangen solche zu fotografieren. Die Ergebnisse gibt es jetzt auf Tumblr und im Facebook zu sehen.<br />
<a href="http://waende.tumblr.com/" target="_blank">waende.punkt bei Tumblr<br />
</a><a href="http://www.facebook.com/waendepunkt" target="_blank">waende.punkt im Facebook<br />
</a>Wir freuen uns übrigens über Rückmeldung.</p>
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		<title>Rough Rap Rave</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich war genervt von all den Techno-Raves.&#8221; Patrick Ludwig bringt zusammen mit den DJs Cutcannibalz &#038; DJ Zeer One am Samstag, den 28. April zum fünften Mal den Rap zurück auf die Straße &#8211; und wie! Rough Rap Rave heißt das Open Air Event, bei dem das Gelände unter der Warschauer Brücke in Berlin Friedrichshain von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-330 aligncenter" title="Rough Rap Rave" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/423139_335321683186153_210856432299346_984910_2025679714_n1-e1335427572798.jpg" alt="" width="580" height="270" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ich war genervt von all den Techno-Raves.&#8221; Patrick Ludwig bringt zusammen mit den DJs Cutcannibalz &#038; DJ Zeer One am Samstag, den 28. April zum fünften Mal den Rap zurück auf die Straße &#8211; und wie! Rough Rap Rave heißt das Open Air Event, bei dem das Gelände unter der Warschauer Brücke in Berlin Friedrichshain von hunderten bouncenden Menschen zum beben gebracht wird.<span id="more-316"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Seit der Rough Rap Rave im August 2011 das erste Mal stattgefunden hat, wächst die Veranstaltung stetig. DJs, die ihr Handwerk verstehen und die anarchische Atmosphäre machen es unmöglich nicht zu tanzen. &#8220;Wir wollten uns auch vom Winter nicht beeindrucken lassen.&#8221; sagt Erfinder Patrick und die Erfahrung gibt ihm Recht. Selbst bei &#8211; wahrscheinlich auch wegen &#8211; Minusgraden wurde bei der vierten Ausgabe Anfang März getanzt bis 5 Uhr morgens.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Publikum, das letztlich den Rap Rave ausmacht, ist sehr gemischt. Man trifft nicht nur Leute, die jedes Wochenende im Hip Hop Club verbringen. Das wissen auch die DJs ganz genau und haben ein feines Händchen dafür was selbst Electro Fans zum bouncen bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Also hin da! Samstag 28. April 2012, ab 22:30 Uhr unter der Warschauer Brücke. Schließlich hatten wir alle mal eine Hip Hop Phase.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Infos gibt&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/roughraprave" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>httpv://youtu.be/zp1P5FQsQFs</p>
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		<title>Gewissensbisse</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textchen]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fair]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die aktuelle Ausgabe der Studierendenzeitung der Humboldt-Universität UnAuf habe ich ein Thema kommentiert, das mir schon lange unter den Nägeln brennt: Es geht um die Mode, Produkte mit möglichst vielen Bio-Fair-Labels auszustatten. ______________________________ Deutschland erlebt einen der deutlichsten Konsumtrends der letzten Jahre. Und Berlin ist ganz vorne mit dabei. Wer hier ein Produkt unter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_304" class="wp-caption alignleft" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-304 " title="EU-Bio-Siegel" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/DSCN0588.jpg" alt="" width="580" height="270" /><p class="wp-caption-text">Foto: Samuel Raub</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für die aktuelle Ausgabe der Studierendenzeitung der Humboldt-Universität <a href="http://www.unaufgefordert.de" target="_blank">UnAuf</a> habe ich ein Thema kommentiert, das mir schon lange unter den Nägeln brennt: Es geht um die Mode, Produkte mit möglichst vielen Bio-Fair-Labels auszustatten.<span id="more-303"></span></p>
<p style="text-align: justify;">______________________________</p>
<p style="text-align: justify;">Deutschland erlebt einen der deutlichsten Konsumtrends der letzten Jahre. Und Berlin ist ganz vorne mit dabei. Wer hier ein Produkt unter die Leute bringen will, sollte möglichst viele Siegel auf der Verpackung unterbringen. Diese müssen zeigen, dass das Produkt in der Herstellung niemandem weh getan hat, keine Chemie drin ist, seine Rohstoffe nachwachsen und es biologisch abbaubar ist. Kurzum: Ein Produkt ist dann nachhaltig, wenn die Natur gar nicht merkt, dass es entsteht, benutzt wird und wieder vergeht. Besonders deutlich ist diese Tendenz bei Lebensmitteln zu beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das haben auch die Berliner Mensen kapiert. Auf den Speiseplänen findet man kaum etwas ohne Siegel: Fair gehandelter Kaffee, Gemüse aus ökologischem Landbau, besonders zärtlich gefangenen Fisch und Eier aus prämierter Haltung, bei der jede Henne mehr Platz hat als die Mensakassiererin an ihrem Arbeitsplatz. Es gibt an der Humbolt-Universität sogar täglich ein veganes Klimaschutzessen, bei dessen Herstellung wenig CO2 ausgestoßen worden sein soll. Schließlich isst das Gewissen mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen all das habe ich nichts. Im Gegenteil: Jeder muss lernen vernünftig mit den ihm anvertrauten Ressourcen umzugehen und sich gewissenhaft gegenüber Mensch, Tier und Umwelt zu verhalten. Aber dabei geht es eben doch um mehr als die über 40 Bio-Fair-Vegan-Klimaneutral-Nachhaltigkeits-Siegel, die in Deutschland Waren zieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuweilen verführt das große Angebot an „nachhaltigen“ Produkten nämlich dazu, gerade nicht bewusst einzukaufen. Im Biomarkt um die Ecke offenbart die Branche ihre fragwürdigen Auswüchse: Mikrowellenlasagne in opulenter Plastikverpackung oder Bio-Äpfel aus Neuseeland. Darüber hinaus nimmt uns die schiere Masse an Siegeln jegliche Lust uns mit deren Kriterien auseinanderzusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte eher darüber nachdenken, <em>wie </em>man überhaupt konsumieren will. Dagegen, dass 50% der weltweit produzierten Lebensmittel niemals menschliche Münder erreichen, hilft auch kein Siegeldschungel, sondern nur angewandte Vernunft.  Und die fängt für mich beim Offensichtlichen an. Zum Beispiel damit, dass ich meinen Mensateller nur so voll lade, dass ich ihn auch leer essen kann.</p>
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		<title>Trampen ist mehr als kostenlos reisen.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Raub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textchen]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wohne gerne in Berlin. Die Stadt hat mehr zu bieten als jede andere, die ich bisher bewohnt habe. Nahezu jede kulturelle, sportliche, kulinarische, kommerzielle, soziale Begierde lässt sich auf viele verschiedene Arten befriedigen. Das funktioniert immer ähnlich: Irgendwer bietet irgendetwas an und ich &#8211; interessiere mich, fahre hin, nehme Teil, nehme an, schaue zu, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-237" title="exit" src="http://www.samuelraub.de/wp-content/uploads/exit.jpg" alt="" width="580" height="270" /><p class="wp-caption-text">Foto: Cornelius Klingel</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ich wohne gerne in Berlin. Die Stadt hat mehr zu bieten als jede andere, die ich bisher bewohnt habe. Nahezu jede kulturelle, sportliche, kulinarische, kommerzielle, soziale Begierde lässt sich auf viele verschiedene Arten befriedigen. <span id="more-228"></span>Das funktioniert immer ähnlich: Irgendwer bietet irgendetwas an und ich &#8211; interessiere mich, fahre hin, nehme Teil, nehme an, schaue zu, mache mit. So kommen mehr oder weniger schöne Erlebnisse zustande, für die ich mich lediglich auf ein Fahrrad schwingen und manchmal etwas bezahlen muss, der Rest wird mir geboten. Ich muss nur da sein. Die Initiative, die ich für solche Unternehmungen aufbringen muss hält sich in kontrollierbaren Grenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor ein paar Wochen bin ich mit meinem Freund Philipp von Berlin nach Hannover getrampt. Als wir früh morgens auf der Raststätte an der A 10 ankamen, war ich nervös. Es war kalt und neblig. Kurzum – das hippieeske Freiheitsgefühl, das wir uns von unserer „alternativen“ Wahl der Fortbewegungsart versprochen hatten, wollte sich nicht recht einstellen. Wir froren ja auch und ich fragte mich warum wir nicht Zug fuhren, sondern ausgerechnet im Winter trampen mussten.</p>
<p style="text-align: justify;">Andererseits – im Sommer kann das jede/r. Und die Gelegenheit besondere Erfahrung zu machen ergibt sich selten von allein. Sie verlangt etwas von uns. Und zwar bewusstes Wollen und aktive Teilhabe. Wir müssen uns ihr nicht nur aussetzen und uns von ihr treffen lassen, wie ungefähr bei einem Konzert, sondern womöglich Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen. Vielleicht hilft die Beschreibung von drei Bedingungen der besonderen Erfahrung sie besser zu verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens müssen wir den bequemen Rahmen der Kontrollierbarkeit verlassen. Nötig für die besondere Erfahrung ist es, dass wir uns entscheiden, uns ihr ausliefern ohne genau zu wissen was passieren wird. Wir brauchen also etwas Mut.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter gilt es auszuhalten, dass Weg und Ziel der Aktion Unsicherheiten enthalten. Vielleicht führt uns eine Kette mehr oder weniger zufälliger Handlungszusammenhänge über einen anderen Weg zu einem Ziel, das sich von meinem ursprünglich angestrebten unterscheidet. Besondere Erfahrung ist ergebnisoffen. Wir brauchen also Offenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein dritter Charakterzug der besonderen Erfahrung ist ihre Unmittelbarkeit. Wir können nicht mehr entscheiden wie viel wir von uns als Person geben. Erfahrung kann nur besonders, d.h. einzigartig sein, wenn wir uns ihr ohne Netz und doppelten Boden verschreiben und damit möglichst viel von unserer Individualität zur Verfügung stellen. Wir brauchen also Hingabe.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Basis dieser drei Charakterzüge sollte man die beschriebene Art der Erfahrung wohl besser außerordentliche Erfahrung nennen. Denn in ihrem Erleben werden die ordnenden Strukturen von Kontrolle, Sicherheit und Mittelbarkeit durchbrochen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir froren höchstens 20 Minuten am Rasthof. Dann nahm uns ein Koch auf dem Weg nach Dortmund mit und wir haben auf der Fahrt gelernt, dass man aus Gemüseresten und –schalen selbst Brühe kochen kann. Wir hätten natürlich auch zwei Stunden an der Tankstelle stehen und dadurch unser finales Ziel, ein Konzert am Abend in Mannheim, verpassen können. Sind wir aber nicht. Wir bekamen sogar ein Konzertticket geschenkt. Keiner weiß warum. Wir konnten jedenfalls das kostbare Gefühl genießen, Glückspilze zu sein und der Welt durch ein bisschen Mut, Offenheit und Hingabe eine außerordentliche Erfahrung abgerungen zu haben.</p>
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